Wintertouren in den Alpen
Wenn es wieder draußen kalt wird und die ersten Schneeflocken fallen, denken die Meisten an das bevorstehende Weihnachtsfest und den geplanten Winterurlaub.
Für viele geht es dann wieder Richtung Österreich und ab auf die Piste zum Ski und Snowboardfahren. Doch auch abseits der Piste gibt es genug Alternativen.
Wer trotzdem aktiv bleiben will und sich sportlich betätigen möchte findet beim Winterwandern eine gute Alternative.
Dabei gibt es von der Ein-Tagestour bis hin zu mehrtägigen Tour in verschneiten Berglandschaften für jeden das Richtige.
Anders als im Sommer, ist man beim Winterwandern meist völlig allein und kann die absolute Ruhe geniessen.
Wer eine länger Tour, von mehr als einem Tag plant, sollte allerdings einiges beachten.
Die richtige Ausrüstung für die Wintertour
Es kommt auf die richtige Ausrüstung an, die vorrangig auch für den Winter geeignet sein sollte.
Grundsätzlich können Sie ihre Outdoor-Ausrüstung, die Sie auch im Sommer mitnehmen, auch im Winter benutzen. Vor allem aber sollten sie bei Schlafsäcken
darauf achten, das sie auch bei Minusgraden noch genügend Wärmen und für die Tour geeignet sind. Geignete Schlafsäcke finde sie unter Doorout.com – Outdoor erleben
Zudem gibt es spezielle Inlets für Schlafsäcke, die in jeden Schlafsack passen und die Wärmeleistung bis zu 5° C erhöhen können.
Fast noch wichtiger als ein warmer Schlafsack ist die Isomatte, da von dem Boden die meiste Kälte ausgeht. Achten sie daher besonders auf die richtige Dicke bei Vollschaummatten. Diese sollte mindestens zwei Zentimeter betragen. Wer sich für eine selbstaufblasende Isomatte entscheidet, sollte mindestens 3,5 Zentimeter Dicke bevorzugen.
Vergessen sie auch nicht eine geeignete Gaslampe mitzunehmen. Denn am Abend und Nachts herrschen je nach Gebiet, -15 Grad und kälter. Eine Gaslampe sollte auf jeden Fall eine wohnliche Temperatur von 15 Grad Celisus erreichen können. Achten sie besonders auf eine gute Luftzirkulation.
Damit sie auch abends und am Morgen etwas Warmes zubereiten können, sollte ein Kocher nicht fehlen. Benutzen sie in jedem Fall einen Benzinkocher, da Gaskocher bei Minusgraden nicht zum Kochen geeignet sind. Sie sollten auch genug Brennstoff dabei haben. Man kann als Faustformel 260 ml Benzin pro Tag und Person einkalkulieren.
Bei Zelten sollte besonders das Innenzelt nicht aus Moskitonetzstoff sein. Es kann bei Schneeverwehungen möglicherweise passieren, das Schnee und Wind einfacher in das Innere gelangen kann.
Es gibt spezielle Winterzelte, mit entsprechenden Innenzelt, die vor Verwehungen schützt. Aber auch in der Größe unterscheiden sich diese, da man im Winter generell mehr Platz für seine Ausrüstung braucht. Ein Vorzelt sollte ebenfalls vorhanden sein, damit man anders als bei sommerlichen Temperaturen, auch im Zelt kochen kann.
Damit das Zelt auch bei schlechten Witterungen stabil bleibt, gibt es bei dem Aufbau einiges zu beachten.
Hierfür gibt es spezielle Heringe für den Einsatz im Schnee. Als Alternative kann man auch die Zeltleinen an eine mit Schnee gefüllte Plastiktüte festmachen und diese dann etwa in 20 Zentimeter Tiefe vergraben. Sie müssen dann lediglich den Schnee darüber gut festmachen.
Noch ein paar Tipps für ihre erste Tour
1. Falls das ihre erste Wintertour sein sollte, planen sie deutlich kürzere Strecken als im Sommer. Im Winter wird es schneller dunkler und sie haben weniger Zeit zum Laufen.
Viele unterschätzen auch, dass man im Schnee langsamer vorankommt.
2. Meiden sie auch Gebiete mit Lawinengefahren. Als Einsteiger sollten sie lieber ihre erste Tour in flacheren Gebieten starten.
3. Vorab sollten sie sich über das Wetter informieren und auch Gebiete mit erhöhter Sturmgefahr meiden.
4. Versuchen sie es doch erst einmmal da, wo sie schon im Sommer eine Tour gemacht haben. Hier kennen sie sich Bestens aus.
5. Schauen sie, ob in dem Gebiet, wo sie wandern wollen, auch genügend zeltplätze vorhanden sind und diese auch in den Wintermonaten geöffnet haben.



